Juni 2025: Baltic Sea Circle

Um die Ostsee herum. Links bis zum Nordkap hoch, rechts wieder zurück.

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Im Rahmen der BalticSeaCircle Rally möchte ich nicht nur ein unvergessliches Abenteuer erleben, sondern auch etwas Gutes tun. Die Rally führt auf rund 7500 km um die Ostsee, und ich möchte diese Reise nutzen, um zwei wichtige Organisationen zu unterstützen:

🚲 World Bicycle Relief ( https://worldbicyclerelief.org/de/ )
WBR versorgt Menschen in ländlichen Regionen mit robusten Fahrrädern, die ihnen den Alltag erheblich erleichtern. Ein Fahrrad kann den Schulweg verkürzen, den Zugang zu medizinischer Hilfe ermöglichen oder wirtschaftliche Perspektiven eröffnen. Gemeinsam können wir mit Spenden dazu beitragen, Mobilität und Unabhängigkeit zu schenken!

🌱 GreenForestFund ( https://www.greenforestfund.de/ )
Natürlich geht eine Autoreise über 7500 km nicht ohne Emissionen einher. Deshalb soll ein Teil der Spenden an den GreenForestFund gehen, um die CO₂-Bilanz der Rally auszugleichen. Mit Aufforstungsprojekten schafft der GreenForestFund naturnahe Wälder, die langfristig CO₂ binden und einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Wenn ihr für den Guten Zweck etwas beitragen wollt:

Hier klicken:

👉 Betterplace Miles for Bikes

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  • 1. Stage > Ängelholm

    466 km, 6 1/2h, way to much Wind!


    Song des Tages: Christopher Cross(winds) – Ride like the wind

    Es geht endlich los. ab halb neun werden die Roadbooks ausgegeben, 10:30 ist der Start angesetzt. Man versammelt sich am Startbereich, die Hufe scharren. Es gibt nochmal ein paar Einleitende Worte, dann begeben sich 220 (!) Teams auf die Reise. 50-50 geteilt in ‚Baltic Sea Circle‘ und ‚Viking Sun‘ Ralley.



    Die erste Etappe geht recht unspektakulaer bis Helsingborg / Aengelholm und erlaubt noch die Verwendung von Schnellstrassen.

    Waehrend die Strecke am Anfang recht einfach scheint, tut es das Wetter nicht. Es weht ordentlich Wind, und trotz meiner Stroemungsoptimierten Bepackung zerrt es kraeftig am Auto und Lenkrad.

    Via Puttgarden. – Rodby wird nach Daenemark uebergesetzt, dann weiter Richtung Kopenhagen / Oeresundbruecke.

    Auf der Ueberfahrt komm ich mir den Jungs vom Team ‚der fliegende Teppich‘ in‘ Schnack. Ein Auto – flauschiger als Robbenbabies!
    Hatte ich erwaehnt, dass hier alle nicht ganz normal sind ?

    Zwischendurch schweift der Blick immer wieder in gewohnter Manier aufs Telefon, nur ist da statt einer Route nur der aktuelle Songtitel zu sehen, mit den Kilometern groovt es sich aber ein

    Navigation funktioniert

    Fuer die erste Challenge des Tages sind Zutaten fuer eine Vikingertaufe zu sammeln. Es braucht:

    – 1 Stueck Metall aus Deutschland (ich schraub einfach was im Motorraum ab, was nicht wichtig ausschaut)
    – 1 Schluck Ostseewasser
    – 1 Feuerstein aus Daemark
    – 1 gruener Zweig aus Schweden
    – Wind der Ostseekueste

    Also fahre ich bei Koge von der Autobahn ab und begebe mich an den Strand.
    Wind hab ich sofort gefunden: Check
    Wasser gibt’s hier auch : nochmal Check
    … und einen wunderschoenen weissen Sandstrand

    Nach laengerer Suche als eingeplant, finde ich dann doch meinen Flintstone

    Weiter geht’s. „gewohnte“ Route ueber die Oeresundbruecke, danach den ersten Burger King angesteuert, es wird langsam Zeit fuer Nahrung. (Und wieder erst danach gelernt, dass die naechste Abfahrt einen MaxBurger haette).

    Mit den Kulinarischen Highlights der Grossregion Malmoe belanden kehre ich zum Auto zurueck und finde eine grosse Lache unter dem Auto. Das waere jetzt sehr unguenstig … Erstmal essen, durchatmen, DON’T PANIC!

    Fuehl- und Kostprobe identifizieren dass ganze allerdings als Kondenswasser. Waere auch sehr aergerlich gewesen.

    When i break down i want it to happen at Nordkapp!

    Naechstes Tagesziel ist der Kullen-Leuchturm. Hoehe Helsingborg also runter von den grossen Strassen. Kurzer Stop beim Biltema ( ein Baumarkt… aber halt primaer fuer Fahrzeugteile. Normale Baumaerkte sind ja schon schwierig mit leeren Haenden zu verlassen… aber hier ?! ) – ich will eigentlich noch ein kleines CB-Funkgeraet erwerben, muss aber ohne Erfolg weiterziehen. Bleibt es halt bei Musik und Chat-Feed.

    Am Leuchtturm sammeln sich dann einige Teams. Der Ausblick ist schon genial.

    ich klemme mich ab da hinter ein anderes Team, die behaupten, dass sie wuessten, wo das Ziel der zweiten Tageschallenge zu finden ist. Die Vikingertaufe soll naemlich am UFO-Denkmal vollzogen werden.

    Morgen geht’s weiter bis ~Oslo.

    Dazu hab vermutlich einen temporaeren Mitfahrer gefunden – Marco, der trampende Eventfotograf. Klingt nach jemandem, mit dem man gut schnacken kann und mein Herausforderungen mit der Navigation waeren auch reduziert.


  • Anreise

    Nach einer viel zu kurzen Nacht geht’s dann heute endlich los.

    Zu unmenschlichen Zeiten, bei denen ich ein aufstehen nicht einmal in der Arbeitswoche in betracht ziehen würde, wird das Auto final beladen und verzurrt.

    Hab ich wirklich alles dabei? Gegen die wievielte Revision der Packliste muss ich jetzt gegenprüfen ? … wird schon alles dabei sein.

    140km nach Start der erste Zwischenhalt in der alten Heimat, zumindest ein wenig Himmelfahrt / Männertag muss sein – wenn auch nüchtern. Die Ladung hält!

    Am frühen Nachmittag geht es dann weiter nach Gut Basthorts, hier findet das Auftaktevent statt und morgen dann der Start.

    Auf dem Weg treffe ich schon die ersten Mitreisenden – wir sind ob der teils wilden Beladung und Beklebung gut zu erkennen.

    Dank Sperrungen gibt es leichte navigatorische Herausforderungen – und das aktuell noch mit Support von Google Maps. This is gonna be FUN 🙂

    Angekommen fuehlt es sich ein wenig wie Festival an, nur mit interessanteren Fahrzeugen und etwas anderem Rahmenprogramm. Bei gut 150 startenden Teams ist die Wiese gut gefüllt.

    Abends gibt es noch ein wenig einleitendes Programm, Meet and Greet und Kennenlernspielchen. Da wir alle nicht ganz normal sind, versteht man sich mit allen auf Anhieb.

    Zum Tagesausklang der Whisky angebrochen – the one to share – denn hier muss wegen der strikten Einfuhrbestimmungen von Norwegen zügig reduziert werden. Entweder ich finde noch ausreichend Leute zum teilen oder muss mir fuer die Grenzüberquerung ein paar Mitfahrer einladen.

    Morgen geht’s dann nach Helsingborg, ich beschfätige mich dann schonmal mit der Routenplanung …

  • Getting Ready

    Letzte Vorbereitungen.

    Vom SAC kam ein grosses Paket mit Stickern, Startnummer und weiterem.

    Dazu noch eine Lieferung vom Fahrzeugteileversand des Vertrauens.

    Also schrauben und kleben. Das Auto hat schliesslich noch nicht genuegend Sticker!

    Wichtigster Anbau: Zusatzbeleuchtung. Schliesslich fahre ich im Sommer nach Nordskandinavien. Dort soll es sehr dunkel sein … sofern die Sonne untergeht.

    Der Dachträger bringt dann doch einen echten Mehrwert, schliesslich sollen noch Reserveräder und -kanister mit. Und der Kofferraum muss noch zu Teilen frei bleiben, schliesslich möchte ich im Auto campieren.

    Final wurden noch alle relevanten Flüssigkeiten und Birnen getauscht – kann dann auch losgehen!

    Dach beladen -hielt sogar

    Finally more stickers!

    Kartenmaterial gab’s direkt dazu

Ein Kommentar zu „Einmal um die Ostsee“

  1. Avatar von Rechenbach
    Rechenbach

    Hallo Arne, von Mario habe ich den Link und ich verfolge täglich die abenteuerliche Reise .Blog spannend und Fotos phantastisch.Viel Glück !

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