9. Stage: > Lappland


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~ 450 km, 8h, Song of the Day: La Breeze – Simian
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Das geniale Wetter von gestern bleibt uns bestehen und wir starten mit 4 Fahrzeugen bei strahlendem Sonnenschein.
Marco kommt wieder mit – inzwischen quasi offizielles Teammember. Die meisten Teams haben schlichtweg keinen Platz fuer einen weiteren Mitfahrer. Uns soll’s recht sein – nur koennte man am Ende denken, dass die Rallye nur von 5 Fahrzeugen gefahren wurde.

Ein wenig komisch fuehlt es sich schon an, dass der Kompass nicht mehr konstant auf Norden steht.
An der Kueste geht es zurueck aufs Festland und dann immer Richtung Suedost.



Kurz nach Start taucht das Auto der Filmcrew vor uns – hier entstehen noch ein paar (hoffentlich) grossartige Aufnahmen.

Weiter geht’s Richtung finnischer Grenze. Ein gutes Stueck vorher biegen wir nochmal zur Kueste nach Trollholmsund ab, die Trolle besuchen.
Hier kommt uns ein Firebird entgegen, also schnell die enge Schotterstrasse blockiert und zur kleinen Fotosession genoetigt.



Das letzte Stueck geht’s zu Fuss weiter. Hier wohnen einige Trolle! Ich leg mich zu einem der groesseren – Powernap muss sein.
Maren und Klas setzen sich zu einem paar Anglern, die wohl ueber ein Bier die Zeit vergessen haben und nun versteinert bis zum Herbst warten muessen – eher wird hier die Sonne nicht wirklich untergehen. Am Strand finde ich noch einen weiteren Mitfahrer – ich taufe ihn ‚Ruediger‘.



Auf Hoehe der Grenze sind wir inzwischen ein Konvoi von 5 Autos, zwischendurch hat sich uns noch ein Volvo angeschlossen. Im Gruppenchat wurde bereits von ausfuehrlichsten Kontrollen berichtet. Nur 3 von uns schaffen es; die anderen beiden werden ausfuehrlichst gefilzt – und fuer eine kleine Dose Pfefferspray ( hat Sinn, wenn man in Gebieten mit Baeren wild campt – sieht Finnland allerdings als Waffe an )empfindlich bestraft. Wir warten mindestens eine halbe Stunde – mir bleibt genug zeit darueber zu sinnieren, wie gross manche Finnen wohl sein moegen …

Als wir endlich wieder weiterkommen, wandelt sich die Szenerie. Die Rentiere bleiben, dafuer wechseln die Strassen die Kurven von der horizontalen auf die vertikale Achse. Das Wetter ist wechselhaft, die dramatischen Wolken sorgen allerdings auch fuer einen natuerlichen HDR-Effekt.
Als wir kurz vor Erreichen des heutigen Etappenziels wieder etwas interessante Strassen haben – und inzwischen einen Konvoi von 8 Fahrzeugen gebildet – wird es nochmal Zeit fuer einen Fototermin.



Zum Abend treffen wir uns beim ‚Artic River Resort‘ – in Campingplatz in Ivalo, denn heute steht eine All-Teams Challenge an. Es gilt moeglichst viele der kleinen Hoelzchen zu verbrennen, von denen jedes Team zu Beginn eines erhalten hat. Schon den ganzen Tag laeuft die „Organisation“ in diversen Chatgruppen. Am Ende treffen sich hier fast die Haelfte aller gestarteten Teams – die Rezeptionistin wirkt inzwischen leicht ueberfordert.

Mit einem glorreichen Bonfire – na gut, so gross war es gar nicht, aber trotzdem ein tolles Event – starten wir den Abend der mal wieder lang werden soll.

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