6. Stage: Lofoten > Lofoten

Fast als Letztes Fahrzeug kommen wir noch mit auf die 3:00-Faehre. Vollgeladen mit anderen Teams und auch ob der Uhrzeit klingt so mache Ecke eher nach Saegewerk denn Schiffahrt.

Wir landen in Moskenes an. Da Platz hier auf den Lofoten eher begrenzt ist, faehrt jeder einfach drauf los. Es geht zum Ort mit dem kuerzesten Namen: Å. Reicht wohl aus, wenn man nicht so viele Siedlungen hat.



Der Weg zum Camingspot, auf dem wir uns alle wieder versammeln werden, fuehrt an der Kueste entlang und bietet einen grandiosen Ausblick.


Die Schnupperprobe am Doerrfisch ist nichts fuer sensible Nasen.

Nach nur gut 60 km kommen wir am Campingplatz an: direkt am tuerkisblauen Wasser mit Sandstrand und tollem Panorama. Wenn das Wasser nur nicht so kalt waere.



Als wir gerade aufgebaut haben, wird uns gesagt, dass wir uns auf der falschen Seite des Platzes niedergelassen haben – eine Caravane von halbaufgebauten Dachzelten setzt sich in Bewegung.

Mitten in „unserer“ Camping-area steht ein Camper mit norwegischem Kennzeichen. Als ich spaeter mit ihnen rede, stellt sich raus, dass sie bereits am Vortag darauf hingewiesen wurden, dass hier heute >200 verrückte Deutsche aufschlagen wuerden – they don’t mind. Sie kommen aus Bergen und haben das gleiche Ziel wie wir, lassen es aber gemuetlicher angehen. Mit dem Hinweis darauf, dass es heute Abend wohl recht tumultig auf dem Strand werden wuerde, da noch einige Programmpunkte anstehen meinen sie nur: „Great, Front row seats!“


Das Abendessen gibt’s vom Club, die Getraenke nicht. Ich bestelle mir zum Burger ein IPA und versuche den Wechselkurs zu verdraengen. ~13 EUR fuer ein Bier, schmeckt war lecker, bleibt dann aber auch bei einem.



Um 20:00 startet das Abendprogramm.

1. Programmpunkt: einen Guiness World Record „The longest picknick blanket above the artic circle during midsummer“. Vielleicht etwas spezifisch, aber den Rekord haben wir!



Danach gibt es Wikingerspiele. Even Numbers vs Odd – am Ende gewinnt Even.

Zum Abschluss geht es gesammelt in den Atlantik. Zum Glueck steht ein grosses Feuer am Strand zum aufwaerem bereit.


Der Vorsatz, frueh ins Bett zu gehen und das Schlafdefizit aufzuholen wird verworfen – der Abend wird redselig – und lang.


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